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In der Zwischenzeit präsentieren wir Ihnen die schönsten Trauersprüche:
Wer treu gewirkt,
bis ihm das Auge bricht,
und liebend stirbt,
ja, den vergißt man nicht.
Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist Abschied zu nehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst. Irgendwann plötzlich heißt es damit umzugehen, ihn aushalten, anzunehmen diesen Abschied, diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.
So richtet nun euer Herz und euren Sinn darauf, den Herrn, euren Gott, zu suchen.
1. Chronik 22, 19
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst.
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
Deine Hände, die nie müde
und im Leben viel geschafft,
haben nun die Ruh' gefunden,
weil gebrochen deine Kraft.
Meine Kräfte sind zu Ende,
nimm mich, Herr, in deine Hände.
In meinem langen Leben
warst du stets bei mir.
Hast mir Mut und Kraft gegeben,
jetzt komme ich zu dir.
Legt alles still in Gottes Hände,
das Glück, den Schmerz,
den Anfang und das Ende.
Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
Nicht nur trauern wollen wir,
dass wir ihn verloren,
sondern dankbar sein,
dass wir ihn gehabt haben.
Das Letzte heißt nicht Tod,
sondern Auferstehung.
Und am Ende nicht Verlust,
sondern ewige Vollendung.
Du warst unsere Mitte.
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Psalm 21, 1 + 2
Ihr, die Ihr mich gelibt habt,
trauert nicht um das Leben,
das ich beende, sondern freut Euch
mit mir über das Leben, das ich beginne.
Augustinus
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe,
diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Kor. 13/13
Warum?
Die Liebe ist stärker als der Tod!
Dein liebes Herz hat aufgehört zu schlagen
und wollte doch so gern noch bei uns sein.
Gott, hilf uns, diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne dich wird manches anders sein.
Gelitten hast du, viel gelitten,
geliebte Mutter, treues Herz.
Doch ausgekämpft und ausgelitten,
ist nun die Sorge und der Schmerz,
blick segnend nun auf die herab,
die weinend stehen an deinem Grab.
Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben gewandelt, nicht genommen.
In Liebe und Sorge, in Freude und Leid,
stets gütig zu allen, zu helfen bereit,
so war usnere Mutter, deren Hände nun ruh'n,
lasset uns beten, ein Gleiches zu tun.
Frag nicht warum, frag nicht wozu,
dann kommt dein Herz niemals zur Ruh'.
Auf dein Wozu, auf dein Warum,
bleibtr doch des Schicksals Mund nur stumm.
Gott weiß warum, Got weiß wozu,
dies Wissen gibt dem Herzen Ruh'.